Aktuelles

Gottesdienste
Die aktuellen Gottesdienste finden Sie au der Seite des Gottesdienstkalenders.
 

Bei Kindergottesdiensten: Die Kindergottesdienste beginnen zun├Ąchst in der Kirche; beim Eingangslied begeben sich die Kinder mit den Kindergottesdienstmitarbeiterinnen in Bosserode in das Haus der Generationen und in Ra├čdorf in das Mehrzweckhaus und feiern dort weiter
 

Die n├Ąchsten Gottesdienste

17.01.2016, 2. Sonntag nach Epiphanias
09.30 Uhr: S├╝├č
10.45 Uhr: Richelsorf
09.30 Uhr: Bosserode
10.45 Uhr: Ra├čdorf und Kindergottesdienst
10.45 Uhr: H├Ânebach

24.01.2016, Sonntag Septuagesimae
09.30 Uhr: H├Ânebach
10.45 Uhr: Bosserode

31.01.2016, Sonntag Sexagesimae
09.30 Uhr: Richelsdorf
10.45 Uhr: S├╝├č
09.30 Uhr: Bosserode
10.45 Uhr: H├Ânebach und Kindergottesdienst
14.00 Uhr: Ra├čdorf

07.02.2016, Sonntag Estomihi
09.30 Uhr: H├Ânebach
10.45 Uhr: Bosserode und Kindergottesdienst

Seit 1. Januar sind wir eine Kirchengemeinde
”Gemeinsam sind wir stark”

Liebe Leserinnen und Leser,
seit dem 1. Januar dieses Jahres sind wir eine Kirchengemeinde: S├╝├č, Richelsdorf, Bosserode, Ra├čdorf und H├Ânebach. Wir tragen den gemeinsamen Namen: ÔÇ×Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde in Wildeck“. Ab dem 1. Mai stehen unserer Kirchengemeinde eineinhalb Pfarrstellen zur Verf├╝gung. Die erste Pfarrstelle mit vollem Dienstauftrag ist von mir, Pfarrer Winfried Schiel, besetzt, die zweite Pfarrstelle mit halbem Dienstauftrag hat Pfarrer Janosz K├Ânig inne. Er ist zust├Ąndig f├╝r die Seelsorgebezirke Richelsdorf und S├╝├č, ich f├╝r die Seelsorgebezirke H├Ânebach, Ra├čdorf und Bosserode. Alle bisherigen Kirchenvorst├Ąnde bilden einen gemeinsamen Kirchenvorstand. Aus ihm heraus konstituieren sich ein Verwaltungsausschuss, der f├╝r die laufenden Gesch├Ąfte zust├Ąndig ist und vier ├Ârtliche Aussch├╝sse (die bisherigen Kirchenvorst├Ąnde vor Ort), die f├╝r die jeweiligen Gemeindeteile und deren Kirchen Sorge tragen.
Herzlich danken wir Frau Pfarrerin Eckert, die noch bis zum 30. April die Vakanzvertretung f├╝r den Gemeindeteil S├╝├č innehat, f├╝r ihr Engagement in der vergangenen Zeit.
Nun wollen wir weiter zusammenwachsen, wie es bereits mit Richelsdorf, H├Ânebach, Ra├čdorf und Bosserode vorbildlich geschehen ist. Wenn alles klappt, werden wir wieder eine Kirchentour unternehmen von H├Ânebach bis S├╝├č, auf der wir uns als Gemeindeteile n├Ąher kennenlernen. Nun d├╝rfen wir uns freuen auf unseren neuen Pfarrer; Janosz K├Ânig, und wollen ihn nach dem Vorstellungsgottesdienst am 6. Mai, um 10.00 Uhr, in Richelsdorf, herzlich in unserer Mitte willkommen hei├čen. Alle Gemeindeglieder, B├╝rger und auch unsere katholischen Schwestern und Br├╝der sind hierzu herzlich eingeladen.
Ich gr├╝├če Sie mit dem Segenswunsch des Apostels Paulus: ÔÇ×Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“
Ihr Pfarrer
Winfried Schiel

Der neue Pfarrer
Pfarrer Janosz K├Ânig ├╝bernimmt die 2. Pfarrstelle in unserer Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde in Wildeck

Bild J. K├ÂnigLiebe Gemeindebriefleserinnen und -leser,
mein Name ist Janosz K├Ânig. Am 1. Mai habe ich die zweite Pfarrstelle der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde in Wildeck angetreten, wobei ich haupts├Ąchlich f├╝r S├╝├č und Richelsdorf verantwortlich bin.
Dies ist meine erste Pfarrstelle nach dem Vikariat, das ich genauso wie Pfarrer Schiel in Mengeringhausen im Waldecker Land absolviert habe.
Am 6. Mai werde ich um 10.00 Uhr von der Dekanin im Gottes-dienst in der Richelsdorfer Kirche der Gemeinde vorgestellt.
W├Ąhrend meiner Kindheit und Jugend wohnte ich in einer kleinen Gemeinde am linken Niederrhein. Nach meinem Zivildienst an einer integrativen Grundschule begann ich 2003 das Theologiestudium an der Kirchlichen Hochschule in Bethel, welches ich in M├╝nster und Marburg fortsetzte. Im Dezember 2009 schloss ich mein Studium ab.
Nach Kurhessen-Waldeck kam ich durch meine Frau, die seit 1. November 2011 Pfarrerin in Nentershausen ist.
Schon in meiner Heimatgemeinde nahm ich aktiv am Gemeindeleben teil. So leitete ich den Kindergottesdienst und gestaltete aktiv die j├Ąhrlichen Gemeindefeste mit. Besondere Freude bereitete mir die Vorbereitung und Auff├╝hrung des Krippenspiels.
Ich freue mich sehr darauf, Ihnen pers├Ânlich zu begegnen und Sie und die Gemeinde kennenzulernen. Da vieles, was Ihnen selbstverst├Ąndlich ist, mir zun├Ąchst noch neu sein wird, bin ich sehr dankbar f├╝r Ideen, Hinweise und Ratschl├Ąge von Ihnen.

Ich freue mich auf eine sch├Âne Zusammenarbeit.

Janosz K├Ânig

Gemeinden ver├Ąndern sich
Pfarrstellenanpassung

Eine halbe Pfarrstelle mehr

Liebe Gemeindeglieder aus H├Ânebach, Ra├čdorf, Bosserode, Richelsdorf und S├╝├č!

Die Lage f├╝r unsere Kirchengemeinden wird sich wieder verbessern. Am 27. Juni dieses Jahres lud unsere Dekanin alle Kirchenvorst├Ąnde aus Wildeck, Nentershausen, Bauhaus und S├╝├č zu einer gemeinsamen Sitzung nach Obersuhl ins Ev. Gemeindehaus ein.

Zugegen war auch der Referent unserer Pr├Ąlatin, Herr Dreisbach, der die Pfarrstellenanpassung in unserer Landeskirche mitbegleitet. In dieser Sitzung wurde seitens der Kirchenleitung einger├Ąumt, dass bez├╝glich unserer Region Wildeck-Nentershausen-Cornberg, diese drastische Reduzierung um eine Pfarrstelle nicht haltbar ist und deshalb nur um eine halbe Pfarrstelle reduziert wird.

F├╝r Bosserode, Ra├čdorf, Bosserode, Richelsdorf und S├╝├č stehen ab September dieses Jahres eineinhalb Pfarrstellen zur Verf├╝gung. Die halbe Pfarrstelle kann aber erst im Mai 2012 besetzt werden. Voraussichtlich ├╝bernimmt diese halbe Stelle Herr Janosz K├Ânig, der im M├Ąrz n├Ąchsten Jahres sein Zweites Theologisches Examen ablegen wird. Er ist der Ehemann von Frau Pfarrerin K├Ânig, die am 1. November die Pfarrstelle Nentershausen angetreten hat.

Bis zum Mai n├Ąchsten Jahres bleibt Pfarrerin Gundula Eckert zust├Ąndig f├╝r die Gemeindeglieder in S├╝├č und ich, Pfarrer Winfried Schiel, werde bis dahin weiterhin die Gemeindeglieder aus Richelsdorf mitbetreuen.

Ab Mai 2012 sind dem zuk├╝nftigen Pfarrer K├Ânig die Seelsorgebezirke Richelsdorf und S├╝├č zugeteilt, Pfarrer Schiel betreut die Seelsorgebezirke H├Ânebach, Ra├čdorf und Bosserode. Bei den Gottesdiensten werden wir orts├╝bergreifend zusammenarbeiten, sodass Pfr. K├Ânig und ich ca. einmal im Monat die Kanzel tauschen werden. Die Aufteilung der weiteren Arbeitsfelder muss dann noch abgesprochen werden, wenn Pfr. K├Ânig seinen Dienst antritt.

Ab Januar 2012 voraussichtlich eine Kirchengemeinde

Im Heft Nr. 49, Ausgabe 2/2010 haben wir auf den Seiten 2 bis 3 und 26 bis 29 ├╝ber den Zusammenschluss zwischen Richelsdorf, Bosserode, Ra├čdorf und H├Ânebach zu einer Kirchengemeinde (ÔÇ×Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde in Wildeck“) berichtet; ebenso von der Gemeindeversammlung in Richelsdorf. Dies ist offiziell vom Landeskirchenamt genehmigt und tritt zum 01.01.2012 in Kraft.

S├╝├č will sich anschlie├čen

Nach der Kirchenvorstandssitzung im Juni in Obersuhl, trafen sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus H├Ânebach, Ra├čdorf, bosserode, Richelsdorf und S├╝├č zu einer gemeinsamen Sitzung im Haus der Generationen, um ├╝ber die gemeinsame Zukunft und Zusammenarbeit zu beraten. Alle waren von der Sorge geleitet, dass die halbe Pfarrstelle nach 2017 aufgrund des demografischen Wandels (Bev├Âlkerungsr├╝ckgang) im Zuge einer weiteren Anpassung verloren gehen k├Ânnte. Deshalb beschlossen alle Kirchenvorsteher, dass die Kirchengemeinden von H├Ânebach bis S├╝├č sich zu einer Kirchengemeinde zusammenzuschlie├čen. Damit soll zum einen der Pfarrstellenabbau erschwert und zum anderen gew├Ąhrleistet werden, dass S├╝├č nicht mehr hin- und hergeschoben werden kann.

In einer Gemeindeversammlung f├╝r die Kirchengemeinden S├╝├č und Richelsdorf im B├╝rgerhaus S├╝├č am 30. September berichtete unsere neue Pr├Âpstin Frau Sabine Kropf-Brandau nochmals ├╝ber den Hergang der Pfarrstellenanpassung und bat ├Âffentlich um Entschuldigung f├╝r die geschehenen Fehler der Kirchenleitung und des Landeskirchenamtes.

F├╝r einen Zusammenschluss der Kirchengemeinden sprachen sich die Anwesenden der Gemeindeversammlung einstimmig aus. Frau Kropf-Brandau bef├╝rwortete den Zusammenschluss und versprach, sich in 2017, falls das Landeskirchenamt weitere Anpassungsma├čnahmen durchf├╝hren wolle, die halbe Pfarrstelle zu erhalten. In einer Sitzung im November beschloss der Kirchenvorstand S├╝├č, den Namen ÔÇ×Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde in Wildeck“ mit anzunehmen.  Am 15. November fand eine weitere Gemeindeversammlung f├╝r die S├╝├čer Gemeindeglieder statt, in der ├╝ber die Bekenntnis├Ąnderung abgestimmt wurde, denn mit dem Zusammenschluss steht nicht mehr am Anfang des Namens das Bekenntnis ÔÇ×Evangelisch-Lutherisch“, sondern ÔÇ×Evangelisch“. Diese Bekenntnis├Ąnderung wurde einstimmig bei einer Enthaltung beschlossen. Der Antrag auf Zusammenschluss wurde beim Landeskirchenamt gestellt und vom Kirchenkreisvorstand bef├╝rwortet. M├Âglicherweise kann er zum 01.01.2012 in Kraft treten.

Änderungen

Gottesdienstzeiten: Um auf dem Gebiet der Gottesdienste zusammenarbeiten zu k├Ânnen, hat der Kirchenvorstand beschlossen die Gottesdienstzeiten an die anderen vier Orte anzupassen und auf 09.30 Uhr und 10.45 Uhr zu legen.

Ab diesem Jahr findet f├╝r S├╝├č auch wieder Vorkonfirmandenunterricht statt. Zun├Ąchst zusammen mit allen anderen in Bosserode. Ab Mai, wenn Pfarrer K├Ânig da ist, wird die Gruppe m├Âglicherweise geteilt.

Herzlich eingeladen sind die S├╝├čer auch zu den Seniorennachmittagen in Bosserode jeden ersten Mittwoch im Monat von November bis April im Haus der Generationen, jeweils um 14.30 (siehe Gottesdienstkalender).

Alle Gemeindeglieder aus allen Orten der neuen Kirchengemeinde sind herzlich eingeladen zu den orts├╝bergreifenden Gottesdiensten wie Osternacht, Familiengottesdienste, Bu├č- und Bettag, usw.. Dies ist im Gottesdienstkalender ausgewiesen.

Taufstein f├╝r Richelsdorf fertig gestellt

Am Dienstag, dem 19. April 2011, wurde ein neu angefertigter Taufstein in der Ev. Kirche in Richelsdorf vom Steinmetzbetrieb Kotschanowskij aus Waldkappel aufgestellt.

In der osternacht wird er der Gemeinde offiziell vorgestellt und bei der n├Ąchsten Taufe gewidmet und in Gebrauch genommen.

Hier einige Bilder:

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Ein Taufstein f├╝r unsere Kirche in Richelsdorf, das war der Wunsch unserer Kirchenvorsteher. Herr Fey hatte Kontakt aufgenommen zum Steinmetzbetrieb Kotschanowskij in Waldkappel. Einige Besprechungen und Ortstermine waren n├Âtig, bis die endg├╝ltige Zeichnung erstellt war, nach der der Taufstein in Auftrag gegeben werden konnte.

Am 25. April 2011 war es soweit. Der Taufstein wurde in unserer Kirche durch Herrn Kotschanowskij und seine Mitarbeiter aufgestellt (siehe Bild) und am 31. Juli 2011 konnten wir ihn in einem feierlichen Taufgottesdienst, in dem Finn-Luca Steinhoff getauft wurde, widmen.

Der Taufstein hat Kelchform. Sie erinnert uns an das Abendmahl und die innere Verbindung mit Christus und allen Christen, aber auch daran, dass wir die Taufe als ein Geschenk empfangen. Die acht Ecken stehen symbolisch f├╝r die Sch├Âpfung Gottes. In sechs Tagen hat Gott die Welt geschaffen, am siebenten Tage ruhte er und der achte Sch├Âpfungstag er steht noch aus. Dann wird Gott in Jesus Christus wiederkommen am Ende aller Zeiten und seine Sch├Âpfung und sein Reich vollenden. Die achte Ecke sagt uns: dann werden wir als Christen in Gottes neuer Welt weiterleben.

Das Alpha(╬Ĺ) und das Omega (╬ę) auf dem Taufstein stehen f├╝r Jesus Christus, der von sich in der Offenbarung sagt: ÔÇ×Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“ Wer an ihn glaubt und getauft ist, der hat die Hoffnung auf das ewige Leben in Gottes Reich.

Bild links: Kirchenvorstand mit K├╝sterin. Von links nach rechts: Silke Sch├Ądig, Christiane Mei├čner, K├╝sterin Ingeborg Sinn, Manfred Fey, Pfr. Winfried Schiel, Michaela Mei├čner. Nicht im Bild: Christel Schubert und Gaby Hott.

Jubil├Ąum
10 Jahre Dorfkirche Ra├čdorf

 

FestprogrammDSC02784

Freitag, 03.09.2010

18.00 Uhr   Einl├Ąuten der Festtage

18.30 Uhr   Widmung des Au├čenaltars und
                Er├Âffnung des Jubil├Ąums

19.30 Uhr   Grillen und gem├╝tliches
                Beisammensein

 

Sonntag, 05.09.2010

09.00 Uhr   Weckruf der Glocken

10.00 Uhr   Aufstellung der Festgemeinde am Mehrzweckhaus zum Festzug zur Kirche

10.30 Uhr   Festgottesdienst mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein

12.00 Uhr   Festzug zum Mehrzweckhaus

12.00 Uhr   Bilderausstellung zur Baugeschichte von Minna M├Âller auf der Kegelbahn

12.30 Uhr   Mittagessen

13.30 Uhr   Geschichte der Kirche, Max von Trott

      Gru├čworte

15.00 Uhr   Kaffee und Kuchen

13.30 Uhr   Kindernachmittag mit H├╝pfburg, Spielen und viel Spa├č

Ab dem 1. Januar 2010 sind unserer beiden ehemaligen Kirchengemeinden (Ev.-Luth. Kirchengemeinde Bosserode mit Ra├čdorf und die Ev.-Ref. Kirchengemeinde H├Ânebach) eine Kirchengemeinde. Dem ging ein ca. dreij├Ąhriger Beratungsprozess in den kirchlichen Gremien und in drei Gemeindeversammlungen voraus.

Wir haben uns folgenden Namen gegeben:
“Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde in Wildeck”

Der Ev. Gemeindeverband Bosserode/Ra├čdorf-H├Ânebach ist damit aufgel├Âst.

Jubil├Ąum - 10 Jahre Ra├čdorfer Glocken
Am Silvesterabend 1999 wurden in Ra├čdorf die Glocken geweiht

Drei Glocken vor Kirche Kopie

Hier ein Auszug aus der Festschrift zum Bau der Ra├čdorfer Kirche:

“Ein Wunsch geht in Erf├╝llung
Im Jahre 1997 wurde erneut der Wunsch nach einem Gel├Ąute von der Ra├čdorfer Bev├Âlkerung an die Gemeindeverwaltung von Wildeck herangetragen. Sowohl der Gemeindevorstand mit Herren B├╝rgermeister Willi M├╝ller als auch die Gemeindevertretung standen dem Projekt wohlwollend gegen├╝ber und genehmigten die ersten Mittel f├╝r einen Glockenturm mit den entsprechenden Glocken. Im Herbst 1998 legte dann das Architektenehepaar Friedericke und Max von Trott zu Solz einen Vorschlag zum Bau einer kleinen Kirche vor. Dieser Vorschlag kam zwar ├╝berraschend, fand aber gro├če Zustimmung. Wieder genehmigten die Gremien diese Erweiterung mit den dadurch erheblich gestiegenen Kosten. Das Ehepaar Katzmann war damit einverstanden, f├╝r den nun wesentlich gr├Â├čeren Platzbedarf das notwendige Grundst├╝ck zur Verf├╝gung zu stellen. Die Ausschreibung der Bauarbeiten wurde im Sommer 1999 vorgenommen. Der erste Spatenstich erfolgte am
15.09.1999, der Grundstein wurde am 26.11.1999 eingemauert.

Die Firma Rinker in Sinn goss am 19.11.1999 im Beisein vieler Ra├čd├Ârfer die Glocken.

Sie erklingen in den T├Ânen e / g / a und l├Ąuteten das Jahr 2000 ein.

Am 21. Dezember 1999, um 15 Uhr, wurden die Glocken eingeholt. In einem feierlichen Zug geleitete die ganze Gemeinde die drei Glocken zur Kirche, in deren Turm sie nach einer Andacht aufgeh├Ąngt wurden.

Die erste Glocke (e), auch Betglocke, ist mit dem Gerechtigkeitsvers R├Âm 3,28 beschrieben. ÔÇ×SO HALTEN WIR NUN DAF├ťR; DASS DER MENSCH GERECHT WERDE OHNE DES GESETZES WERKE; ALLEIN DURCH DEN GLAUBEN“. Als Symbol ist die Erdkugel mit Kreuz angebracht. Vers und Symbol wollen uns sagen, nicht nur die Werke, d.h. das Leben nach den Gesetzen und g├Âttlichen Geboten sowie unser selbstgerechtes Tun bringen uns die Gerechtigkeit vor Gott und seinem Gericht, sondern allein der Glaube an Gottes unvergleichliche G├╝te und Liebe. Das Emblem erinnert uns daran, dass er es war, der Himmel und Erde geschaffen hat, und nur Er unsere S├╝nden vergeben kann, wenn wir sie aufrichtig bereuen. Diese Glocke l├Ądt uns ein zum Gebet und zum Lebensdank an Gott. Ihr Name ist ÔÇ×ANNA“. Anna (Hanna - hebr. die Begnadete), die Mutter der Gottesmutter Maria. Anna erinnert uns an Gottes Gnade und Liebe zu uns Menschen.

Die zweite Glocke (g), auch Tauf- und Trauglocke, tr├Ągt die Aufschrift: ÔÇ×GOTT IST LIEBE; UND WER IN LIEBE BLEIBT; DER BLEIBT IN GOTT UND GOTT IN IHM 1. Joh. 4,16 b.“ Sie tr├Ągt die Taube als Symbol des ├╝ber uns durch das Pfingstgeschehen ausgegossenen Heiligen Geistes, welcher uns durch die Taufe gegeben wird und die unendliche G├╝te und Gnade des Allm├Ąchtigen den Menschen verhei├čt. Gottes Heiliger Geist gibt uns Mut und Kraft zum Leben, Glauben und Lieben. Gerade in unserer Zeit, in der die Liebe so notwendig ist, wo Not und Elend auf dieser Erde ganze V├Âlker durch Lieblosigkeit der Reichen umbringen, gilt dieses Wort mehr denn je, um den Weg zu Gott durch die Liebe zum N├Ąchsten, so wie Er es getan hat und noch tut, wieder zu finden. Ihr Name ist ÔÇ×Maria“. Maria die Mutter Jesu, des Sohnes Gottes, der Gottes Liebe sichtbar vorgelebt hat. Sie trug den leibhaftigen Auftrag der neuen Sch├Âpfung durch Gott unter ihrem Herzen. Ihr Name erf├Ąhrt in der ganzen Christenheit gro├če Verehrung. Aber auch kein Name ist so mit Schmerz und Liebe verbunden wie der der Gottesmutter.

Die dritte Glocke (a) ist die Sterbeglocke. Ihre Aufschrift hat Matth. 28 Vers 20 zum Inhalt: ÔÇ×UND SIEHE, ICH BIN BEI EUCH ALLE TAGE BIS AN DER WELT ENDE.“ Welch ein Trost wird uns in diesem Wort verk├╝ndet! Jeder w├Ąre in seiner letzten Stunde alleine, h├Ątte er nicht Gott in seiner allm├Ąchtigen G├╝te und Verhei├čung. Wer die Kraft im Glauben gefunden hat, dass durch den Tod am Kreuz uns Jesus Christus von den S├╝nden dieser Welt erl├Âst hat, findet in diesem Wort die Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende, sondern der Anfang ist. Als Symbol ist Sein Name auf dieser Glocke dargestellt: XP. (griech. X = Chi, P = Rho-Christus) = der Gesalbte. Ihr Name ist ÔÇ×Maria Magdalena“. Maria Magdalena, man nennt sie auch die B├╝├čerin, wusch mit ihren Tr├Ąnen im Hause des Pharis├Ąers Simon die F├╝├če Jesu und trocknete sie mit ihren Haaren und salbte sie. Sie ist eine der Frauen, welche am Kreuz standen und am dritten Tag das leere Grab fanden. Ihr erschien der auferstandene Jesus und er befahl ihr den J├╝ngern die frohe Botschaft seiner Erweckung von den Toten zu verk├╝nden. Somit ist sie nicht nur die Verk├╝nderin der Heilsbotschaft und der Wahrheit unseres Evangeliums mit der Vergebung unserer S├╝nden f├╝r die Jesu am Kreuz sterben musste, sondern auch Verk├╝nderin der Auferstehung und des neuen Lebens.

Damit sagen uns alle drei Glocken, dass Glaube, Liebe und Hoffnung die gr├Â├čten Dinge in unserem Leben sind und wir Trost durch Gott und seinen geopferten Sohn haben.

M├Âgen die drei Glocken zum Ruhme Gottes und zum Dank f├╝r Seine Gnade und G├╝te nun in unserem Tal erklingen und k├╝nftige Generationen tr├Âsten und erfreuen.”

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