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Richelsdorf

kirche_richelsdorfDie Entstehungszeit der Richelsdorfer Kirche lässt sich nicht genau  datieren. Der frühgotische Chorturm wie auch das im Kern gotische  Kirchenschiff stammen aus dem frühen Mittelalter. In ihre jetzige  Gestalt wurde die Kirche Anfang des 18. Jahrhunderts umgebaut.

Die Jahreszahlen 1705 (Über dem Triumphbogen im Inneren der  Kirche und an der Südwand außen), 1706 (eingeschnitzt in die Kanzel) und 1716 (über dem Epitaph) geben Zeugnis davon, wann die umfassenden  Umbauarbeiten zum Abschluss kamen: 1705 waren die großen Umbauvorgänge  abgeschlossen, 1706 waren sämtliche Schreinerarbeiten fertiggestellt und 1716 war die Ausmalung beendet.

Die Kirche liegt in direkter Nachbarschaft zum Schloss  der Familie  von Cornberg und war für die Adligen durch einen separaten Eingang zu  betreten, der in einen verglasten Stand führte, in dem die Mitglieder  der Adelsfamilie am Gottesdienst teilnahmen. 1928 wurde dieser besondere Zugang zur Kirche im Zuge von Renovierungsarbeiten zugemauert. Der  ehemalige Sitz der Cornbergs dient heute als Raum zur Aufbewahrung und  zur Verrichtung der Kastenmeistertätigkeiten.

Die Richelsdorfer Kirche beeindruckt durch die barocke Farbigkeit und die künstlerische Geschlossenheit, in der sie mit kunstvoll gestalteten Bibelversen, Ornamenten und Blütenranken ausgeschmückt wurde. Sie ist  lang und schmal gebaut und hat seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts 2  Emporen. Die gewölbte Tonnendecke aus gleicher Zeit zieren Engel und  Sterne.

An der Schildwand des Chores zieht ein Epitaph die Blicke an. Er  wurde zum Gedenken an Philipp Wilhelm von Cornberg, den ersten  Kirchenpatron, gestaltet, der auch in der Cornberger Gruft im Chorraum  der Kirche beigesetzt ist. Das Erbbegräbnis wurde 1805 geschlossen.

Viele Reisegruppen und Einzelpersonen kommen, um die Schönheit der  Richelsdorfer Kirche mit eigenen Augen zu sehen. Die Richelsdorfer  Kirche beeindruckt ihre Besucher durch ihre Ausgestaltung und lädt sie  ein, in ihr zu verweilen. Die Kirche lädt ein, mit den Augen auf  Entdeckungs-reise zu gehen und die Bibelstellen zu entziffern, die  allenthalben kunstvoll verziert aufgeschrieben sind oder die 15 Engel zu suchen, die sich in der Kirche befinden.

Tröstende und mahnende Worte haben unsere Vorfahren aus der Heiligen  Schrift ausgewählt, um sie den Menschen, die zur Kirche kommen, ans Herz und in die Sinne zu geben. In Freude wie in Leid ziehen die Inschriften an den Wänden und an den Holzvertäfelungen der Emporen den Blick der  Gottesdienstbesucher auf sich und ermutigen zum Vertrauen in Gott, der  sich in Jesus Christus ein für allemal an unsere Seite begeben hat.

Das Vertrauen in Gott zu stärken, hat sich auch der Chor des  Evangelischen Frauenkreises zur Aufgabe gemacht. Mit viel Freude  beteiligen sich die Damen des Frauenkreises an der Gestaltung von  Sonntagsgottesdiensten und Kasualgottesdiensten und singen zu Freude  oder Trost der Menschen und zur Ehre Gottes von Gottes unerschöpflicher  Liebe, die Gestalt gewonnen hat in Jesus unserem Herrn und Erlöser.

Durch das Engagement und die Kooperation vieler Menschen - auch über  die Grenzen der Kirchengemeinde und des Kirchspieles hinweg  - ist so  die Kirche ein Ort, an dem die Menschen die heilende Kraft des  Evangeliums erfahren. Schöpferisch und engagiert nimmt der  Kirchenvorstand die Belange der Kirchengemeinde wahr. Zur Zeit heißen  die Kirchenvorstandsmitglieder: Manfred Fey, Gabriele Hott, Christiane Meißner, Michaela Meißner, Christel Schubert und Silke Schädig.

Seit dem 1. Januar 2012 hat sich die Ev. Kirchengemeinde Richelsdorf mit der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde in Wildeck und der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Süß  zur einer Gemeinde zusammengeschlossen.

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